Wie das BFS verlauten liess, zählte die Schweiz Ende Dezember 2009 1,6 Mio. Gebäude mit Wohnnutzung, davon ca. 934'000 Einfamilienhäuser (EFH) und ca. 413'000 Mehrfamilienhäuser (MFH). Der Rest entfällt auf Gewerbe- und Wohnmischbauten.

Das Einfamilienhaus bleibt die meist verbreitete Gebäudekategorie. Drei von fünf Gebäuden (58%) sind Einfamilienhäuser, wobei dies sowohl auf ländliche Regionen (59%) als auch auf städtische Gebiete (57%) zutrifft. Gemessen an allen Wohnungen machen die Einfamilienhäuser jedoch nur knapp einen Viertel (23%) aus. Die Mehrheit der Wohnungen (56%) befindet sich in Mehrfamilienhäusern.

Insgesamt stehen 4 Mio. Wohnungen in der Schweiz zur Verfügung. Dies ist ein Ergebnis der neuen Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

 

Die grösste Agglomeration im Bezug auf Wohnungsangebot besitzt Zürich (580'000 Whg), gefolgt von Basel (254'000), Genf (244'000), Bern (188'000) und Lausanne (169'000).

Jede vierte von den 4'008'400 Wohnungen ist eine 3-Zimmer-Wohnung (26%) oder eine 4-Zimmer-Wohnung (27%). Zusammen bilden die 3- und 4-Zimmer-Wohnungen die Mehrheit der Wohnungen. In den Bauperioden nach 1970 ist ein Wandel zu grösseren Wohnungen zu beobachten. Der Anteil der 3-Zimmer-Wohnungen reduziert sich kontinuierlich zu Gunsten der 5-Zimmer-Wohnungen. In der Bauperiode 2001-2009 stellen die 4- und 5-Zimmer-Wohnungen deutlich die Mehrheit der Wohnungen dar (61%).

 

Die neue Gebäude- und Wohnungsstatistik 2009 (GWS2009) basiert erstmals auf einer Registererhebung. Dem BFS heute möglich, die Grunddaten zum Immobilienpark der Schweiz direkt dem eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) zu entnehmen. Vormals wurden hierzu die Daten der Volkszählung verwendet, welche auf persönlichen Angaben beruhten. Die Reliabilität der Messung wurde als deutlich verbessert.

 

Quelle: BFS / Admin News